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IDEE, WESHALB DIE NIXE ?

Die Rhein-Nixe öffnet das Tor zum Mittelrheintal. Sie symbolisiert Anmut und Schönheit der Landschaft, die durch Flüsse und Höhen geprägt ist. Die Rhein–Nixe verkörpert Tradition und Innovation.  Der Begriff „zeitgenössische Kunst“ spielt hierbei eine entscheidende Rolle.  Ein Projekt dieses Ausmaßes orientiert sich an der Gesellschaft und zieht gleichzeitig   zukünftige Veränderungen in unserer Gedankenwelt in Betracht. Wir leben z.Zt. in einem Wertewandel. Während sich auf der einen Seite die Kunst in ihrer konzeptionellen Art verselbstständigt und nur unter Zuhilfenahme didaktisch/pädagogischer Erklärungen verständlich wird, sehnt sich der Mensch nach Klarheit, Inhalt und Formensprache. Der museal-elitäre Charakter der modernen Kunst sollte mehr in das öffentliche Leben integriert werden und sich nicht abkapseln. In unserer langen Kulturgeschichte hatten wir mehrere Phasen der Rückbesinnung auf Ideale, die sich wieder an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen orientieren. (s. Renaissence, Klassizismus...)


BEDEUTUNG

Die in diesem Projekt erwünschte Einbeziehung der Phantasiewelt in die reale Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, dient einzig und allein zur Widerfindung und Entfesselung unserer, durch übertriebenen Pragmatismus geprägten Ansicht der Welt.  Träume und Empfindungen, die fest in uns „schlummern“ sollen wieder geweckt und erlebt werden. Visionen stehen der Macht der alltäglichen Überlegungen gegenüber und können mit ihrer Realisation wenigstens für ein paar „Augenblicke“ die Sicht der Welt verändern. Stark abstrahiert wirkt die Nixe leicht und transparent. Sie wird zu einem Symbol unserer Zeit und ist  deshalb weder Effekthascherei noch bloßer Selbstzweck.


GESCHICHTE

In traditionellen Gesellschaften befindet sich alles in einem Kreislauf aus Werden und Vergehen, Tod und Liebe bzw. Fruchtbarkeit und Entstehen. Diese sind dabei nicht die Anfangs- und Endpunkte einer Lebensspanne, sondern sich endlos wiederholende, einander bedingende Prinzipien. Der Name (Nixe) kommt vom althochdeutschen nihhus, niccus oder nichessa, was jeweils Wassergeist bedeutet. Im Bereich der analytischen Psychologie gilt die Nixe, wie alle weiblichen Wasserwesen, als eine Form des tiefenpsychologischen Mutterarchetyps, einer Ausprägung der sog. Anima (vgl. Carl Gustav Jung). der sog. Anima (vgl. Carl Gustav Jung).


DIETERPORTUGALL

DIE RHEIN-NIXE GEPLANTER STANDORT. RHEIN BEI NIEDERWERTH

 

DIE IDEE I   GESTALTUNG ABSTRAKTION I   STANDORT SKULPTUR I   BELEUCHTUNG I   SYMBOL I    PRESSE